Was steht zwischen den Vereinigten Staaten und dem dritten Weltkrieg?
In den letzten Tagen haben sich die Konflikte, die einen nuklearen Dritten Weltkrieg auslösen könnten, von ihren „Kriegszentren“ auf andere Nationen auszuweiten begonnen. In diesen Tagen haben aber auch die Kandidaten der LaRouche-Bewegung ihre Mobilisierung für präventive Lösungen – einschließlich der wirtschaftlichen Entwicklung – verstärkt.
Die Staatschefs Großbritanniens und der Ukraine, die Europa dazu bringen wollen, die weltweit führende Atommacht Russland zu „besiegen“, berieten heute in London über neue Kriegspläne, nachdem die Ukraine sowohl den Iran als auch Kasachstan mit Drohnen attackiert und weitere Sondierungsversuche für ein Bündnis mit Israel unternommen hatte. Die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump haben einem der ältesten Verbündeten Amerikas, Brasilien, einen Zollkrieg erklärt und verbale Angriffe auf dessen Präsidenten offen unterstützt. Brasiliens Präsident Lula sah sich daraufhin zu der Erklärung veranlasst, sollten die Vereinigten Staaten ihre Einmischung fortsetzen, werde sich Brasilien an seine anderen Freunde wenden, die seine Souveränität respektieren. Am Sonntagabend führte Lula da Silva dann ein einstündiges Gespräch über die bilaterale Zusammenarbeit mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
Die LaRouche-Bewegung hat ihre eigene Reaktion darauf parat: An diesem Freitag werden wichtige Redner aus einer Gruppe von Schlüsselstaaten bei einem EIR-Krisenforum unter dem Titel „Die Einwanderungskrise durch Entwicklung lösen“ vor einem internationalen Publikum sprechen.
EIR hat zudem ein Interview von Dennis Small mit dem brasilianischen Präsidentenberater Celso Amorim international veröffentlicht, in dem es um Brasiliens Hoffnungen und Pläne für die wirtschaftliche Entwicklung und die südamerikanische Integration geht. Der Vorschlag, gemeinsam mit China einen kontinentalen Eisenbahnkorridor von der brasilianischen Atlantikküste zum Hafen von Chancay an der peruanischen Pazifikküste zu bauen – der seit langem von EIR und dem Schiller-Institut gefördert wird –, ist dafür ein wesentliches Projekt.
Die LaRouche-Bewegung verstärkt die Mobilisierung hinter ihrer unabhängigen Präsidentschaftskandidatin Diane Sare aus New York sowie hinter dem unabhängigen Kongresskandidaten Jose Vega aus der Bronx, die gemeinsam mit weiteren unabhängigen Kandidaten Lösungen für die Krise vorschlagen. Wie die amerikanischen Patrioten, die vor 250 Jahren ihre Unabhängigkeit von Königen und Oligarchen erklärten, um die Vereinigten Staaten von Amerika zu gründen, wollen Sare, Vega und die anderen „Unabhängigen“ die Freiheit von politischen Parteien zu erklären, die sich im Besitz von Milliardären und Oligarchen der „Epstein-Klasse“ befinden. Sie stoßen auf zunehmende Aufgeschlossenheit für das Anliegen, die geplante, verräterische Fusion des amerikanischen und des israelischen Militärs zu stoppen, die zwar das Repräsentantenhaus passiert hat, in ihrer Senatsfassung – Abschnitt 1217 des National Defense Authorization Act – jedoch blockiert wird.
Ebenfalls in dieser Woche hat die Internationale Friedenskoalition des Schiller-Instituts einen Petitionsbrief veröffentlicht, der von mehr als 200 Friedensaktivisten unterzeichnet wurde und an Erzbischof John Wester aus New Mexico gerichtet ist, einen langjährigen katholischen Vorkämpfer für nukleare Abrüstung. In dem Brief wird Erzbischof Wester gebeten, den amerikanischen Papst Leo XIV. dazu aufzufordern, eine Friedenskonferenz einzuberufen.
Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, erklärte heute: „Das Potenzial ist enorm – aber es muss ausgeschöpft werden. Wir müssen fragen, was geht in den Vereinigten Staaten eigentlich vor sich?… Was zwischen dem Dritten Weltkrieg und den Vereinigten Staaten steht, ist die Kampagne von Diane [Sare].“
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Iran warnt Kiew vor Angriffen auf iranische Schiffe im Kaspischen Meer
- Selenskij trifft den britischen Premierminister Andy Burnham
- Putins Äußerungen zum Tag der russischen Marine
NEUES PARADIGMA
- Die Präsidenten von Brasilien und China beraten über weltweite Krisen und bilaterale Zusammenarbeit
ZUSAMMENBRUCH DES IMPERIALEN SYSTEMS
- Argentiniens Präsident Milei provoziert diplomatische Krise mit Brasilien
- Die Fed rettet Hunderte von Milliarden an kurzfristigen Staatsschulden
- Mehr „Kreislauf-Finanzierung“ für Super-Rechenzentren
- Deutsche Industrie rechnet nun mit einem Verlust von 15.000 Arbeitsplätzen pro Monat