Eine länderübergreifende Bewegung
Vor einigen Monaten rief die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, zur Bildung eines „Rates der Vernunft“ auf. Sie hielt es für notwendig, dass hochrangige Staatsmänner aus der ganzen Welt regelmäßig zusammenkommen, um Lösungen für unseren vom Krieg zerrütteten Planeten zu entwickeln. Später sagte die ehemalige Außenministerin Südafrikas, Naledi Pandor, das Schiller-Institut sei eine Plattform, auf der die „Erwachsenen im Raum“ einen Dialog führen könnten, wie es sonst nirgendwo möglich sei. Am vergangenen Wochenende brachte eine Konferenz des Schiller-Instituts in Berlin genau einen solchen „Rat der Vernunft“ zusammen, mit Rednern aus Deutschland, China, Indien, den Vereinigten Staaten, Südafrika, Äthiopien, Frankreich und anderen Ländern. Die Vorträge waren von sehr hohem Niveau, und alle Teilnehmer waren von der Qualität des Dialogs begeistert. Eine einstündige Videozusammenfassung der Höhepunkte dieser Konferenz wird in Kürze verfügbar sein.
In den Vereinigten Staaten finden die Wahlkampagnen von Jose Vega für den Kongress und die Präsidentschaftskampagne von Diane Sare zunehmend Resonanz, da viele ihrer Anhänger an den Zoom-Treffen der Internationalen Friedenskoalition teilnehmen, die seit drei Jahren jeden Freitag stattfinden. Dies rückte besonders in den Fokus, nachdem Sare bei der Kundgebung „Rage Against the War Machine“ in Grand Rapids, Michigan, gesprochen hatte.
Das Schiller-Institut wächst, und in mehreren afrikanischen Ländern werden Ortsgruppen von jungen Menschen gegründet. Der langjährige LaRouche-Mitarbeiter und ehemalige politische Gefangene Dennis Small leitet ein wöchentliches lateinamerikanisches Zoom-Treffen, an dem viele Mitstreiter aus mehreren Ländern teilnehmen.
Die Etablierung des Schiller-Instituts als internationale Plattform für den Dialog unter ernsthaften Menschen kommt keinen Moment zu früh, da regionale Krisenherde auf dem Planeten zu explodieren drohen.
Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a. D. Harald Kujat, warnte gestern in einem Interview vor der Dynamik eines eskalierenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland, in dem der Westen die Ukraine mit immer moderneren Waffen versorgt, mit denen sie Angriffe tief im Inneren Russlands führen kann. Dies hat, zusammen mit dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Lugansk, eine eskalierende Reaktion Russlands provoziert. Der General äußerte die Sorge, dass sich dieser Krieg auf andere europäische Länder ausweiten könnte.
Unabhängig davon, wie harsch US-Präsident Donald Trump gegenüber dem israelischen Kriegsverbrecher Bibi Netanjahu gewesen sein mag und damit angeblich einen israelischen Angriff auf Beirut unterbunden hat, bombardieren die Israelis weiterhin den Südlibanon und töten Dutzende Zivilisten in einer ethnischen Säuberungsaktion nach Gaza-Art.
In der Karibik haben die Vereinigten Staaten inzwischen kleine Boote mit mehr als 200 nicht identifizierten Personen versenkt, ohne auch nur den Anschein einer Einhaltung des Völkerrechts zu wahren, das Präsident Trump nach eigenen Angaben nicht benötigt.
Gestern äußerte sich US-Außenminister Marco Rubio in Washington vor dem Senatsausschuss für auswärtige Angelegenheiten über den Haushalt des Außenministeriums. Mehrere Senatoren befragten ihn ernsthaft zu den Kosten des Krieges gegen den Iran, doch andere offenbarten einfach einfältige Sichtweisen. So ereiferte sich beispielsweise Senatorin Shaheen aus New Hampshire darüber, dass Rubio, Witkoff und Kushner sich nur mit Putin getroffen und nicht genug Zeit mit Selenskij verbracht hätten.
Oberst a. D. Douglas Macgregor veröffentlichte gestern eine kurze Erklärung, in der er die amerikanische Bevölkerung aufforderte, in Washington reinen Tisch zu machen und eine unabhängige Bewegung oder sogar eine neue politische Partei zu gründen. Er sagte, die Epstein-Akten offenbarten nicht nur perverses Sexualverhalten, sondern ein ganzes System von Verrat und Bestechung. Es sei diese Dynamik gewesen, die es der US-Regierung ermöglicht habe, sich ohne die Zustimmung der amerikanischen Wähler in ausländische Kriege zu stürzen. Das Video wurde von über einer halben Million Menschen auf verschiedenen Plattformen angesehen.
Lyndon LaRouche sagte vor Jahren, dass wir uns am Rande eines thermonuklearen Krieges oder eines zivilisatorischen dunklen Zeitalters wiederfinden würden, wenn nicht die gesamte seit der Ermordung von US-Präsident Kennedy eingeschlagene politische Richtung rückgängig gemacht würde. Wir sind jetzt an diesem Punkt angelangt und sollten uns den von ihm vorgelegten Lösungen zuwenden.
Helga Zepp-LaRouche schloss ihren Dialog mit internationalen Partnern heute mit folgenden Worten: „Ich denke, die Verflechtung unserer Bemühungen um die Internationale Friedenskoalition, die Kampagnen in den Vereinigten Staaten, die Bemühungen um die Schaffung einer internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die Rekrutierung von Jugendlichen – ich denke, all dies ist wirklich Teil derselben Anstrengung. Und ich glaube, dass das, wofür wir stehen, in den unterschiedlichsten Kreisen gewaltigen Respekt gewinnt. Deshalb sollten wir eine neue Ebene der Organisation erreichen, denn die Weltkrise ist eine absolute Herausforderung. Aber ich kann nur sagen, dass wir besser darauf vorbereitet sind, damit umzugehen, als jeder andere. Lasst uns also noch viel mehr Menschen für diese Perspektive gewinnen und Spaß dabei haben.“
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Russland führt einen weiteren Vergeltungsschlag gegen die Ukraine aus
- Peskow: Der Krieg in der Ukraine sei vorbei, wenn Selenskij den Truppenrückzug anordnen würde
- Russland kritisiert IAEO nach Drohnenangriff auf einen Kernreaktor
- Deutscher General warnt: Der Ukrainekonflikt könnte zu einem größeren Krieg eskalieren
- Frankreich und Großbritannien entern Tanker, der angeblich russisches Öl transportiert
ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM
- Zunehmende Armut in Deutschland
- Magyar mag pro-EU sein, aber nicht pro-Ukraine
- Die Zahl der Todesopfer in Hegseths „Bootskrieg“ steigt auf 200
- Trump ernennt politischen Verbündeten zum amtierenden DNI
NEUES PARADIGMA
- Kenias Ingenieurkorps der Armee stellt eine stillgelegte Eisenbahnstrecke wieder her
USA UND KANADA
- Hat Trump Netanjahu beschimpft?