EIR-Krisenforum am 31. Juli

Die Wahrheit unterdrücken kann die Realität nicht ändern

Die Wahrheit unterdrücken kann die Realität nicht ändern
Öltanker explodiert in der Straße von Hormuz nach dem Verlassen der vorgesehenen Route. Quelle: CC/Tasnin Nachrichtenagentur

Es läuft nicht besonders gut für die „Epstein-Klasse“. Präsident Trump hatte mit einer massiven militärischen Eskalation gegen den Iran gedroht, aber dazu kam es nicht. Laut New York Times und anderen Medien kann das daran liegen, dass den Vereinigten Staaten schlicht die militärischen Mittel dafür fehlen. Aber man sollte sich keine allzu großen Hoffnungen machen. Bibi Netanjahu ist auf dem Weg zu Präsident Trump nach Washington, wo beide an der Beerdigung des berüchtigten Kriegstreibers Lindsey Graham teilnehmen werden. Die Israelis und ihre milliardenschweren bösartigen Geldgeber haben Trump und andere in der US-Regierung mehr als einmal davon überzeugt, dass sie „das Unmögliche möglich machen“ könnten. Dass in dem illegalen Angriffskrieg gegen den Iran mindestens 18 Amerikaner ihr Leben verloren und über 600 verwundet wurden, genügt dieser Regierung nicht als Grund, um die Feindseligkeiten zu beenden.

Was die Milliardärs-Eliten nicht verstehen, ist das poetische Prinzip, das alle großen Genies beherrscht haben – von den Dichtern Friedrich Schiller und Percy Shelley bis hin zum verstorbenen amerikanischen Staatsmann Lyndon LaRouche. Viele Politiker werden tun, was diese Eliten wollen, aber das Universum wird es nicht tun.

Schon Ende der 1950er Jahre warnte Lyndon LaRouche vor einer drohenden Rezession durch die Wende von einer produktiven Wirtschaft hin zu einer finanz-basierten Wirtschaft, die er damals in der Automobilindustrie beobachtete. Er warnte, dass Präsident Nixon das Bretton-Woods-System zu Fall bringen würde, wie es dann am 15. August 1971 geschah. 1995 entwickelte LaRouche die berühmte „Tripelkurve“, um den Zusammenhang zwischen Geldmenge, Finanzinstrumenten und schrumpfenden Investitionen in die Realwirtschaft zu veranschaulichen. LaRouche zeigte, dass die Realwirtschaft umso schlechter dastand, je höher die Börsenkurse stiegen. Heute steht der Aktienmarkt auf einem Rekordhoch, aber die USA können nicht die Raketen, Drohnen, Flugzeuge usw. produzieren, die für einen Krieg gegen ein Land nötig wären, das nicht einmal eine Atommacht ist.

Darin liegt sowohl eine Gefahr als auch eine Chance.

Die Gefahr: Wie verzweifelt sind diese Leute darauf fixiert, einen Krieg zu „gewinnen“? Sind sie verzweifelt genug, eine Atomwaffe einzusetzen, wenn das ihre einzige verbleibende Option ist?

Die Chance: Sie zögern, und die Menschheit ergreift die Gelegenheit, eine völlig neue Ordnung der Beziehungen zwischen Nationen und Völkern zu schaffen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskampagne von Diane Sare ist in den letzten Wochen auf den Straßen Manhattans in New York mit Tausenden von Menschen in Kontakt gekommen. Dabei stellt sich heraus, dass die New Yorker mit ihrem Bürgermeister Zohran Mamdani sehr zufrieden sind: Weil er fest dabei bleibt, Völkermord beim Namen zu nennen, und weil es ihm gelungen ist, eine Mietpreisbindung einzuführen und wichtige Fortschritte für kostenlose Kinderbetreuung für die berufstätigen Familien der Stadt zu erzielen. Die Bürger lassen sich nicht länger einschüchtern von der Diskrepanz zwischen dem, was sie selbst als wahr erkennen, und dem, was ihnen die Mainstream-Medien als angebliche „Tatsachen“ präsentieren. Sie beginnen zu begreifen, dass sie Macht haben.

Diese Veränderung sieht man auch bei Vorwahlen überall in den USA. Viele Abgeordnete geben Positionen auf, die ihnen Lobbygruppen wie AIPAC bisher vorgeschrieben haben, um nicht abgewählt zu werden.

Aber es reicht nicht, schlechte Politiker aus dem Amt zu jagen. Man muss auch die Lösungen für die Probleme kennen. Der ehemalige US-Justizminister Ramsey Clark lobte in dieser Hinsicht LaRouche und seine Mitstreiter: Sie seien „Bücherwürmer“, die Programme für Probleme verfassen, mit denen Menschen auf der ganzen Welt konfrontiert sind.

Die Menschheit kann sich keinen Atomkrieg leisten. Deshalb ist es an der Zeit, die unmoralische Politik der letzten Jahrzehnte aufzugeben und eine neue Ordnung unter den Nationen zu schaffen. Während Donald Trump offenbar in die Falle seiner eigenen Charakterschwächen und einer Gruppe bösartiger Milliardäre geraten ist, verkörpert Papst Leo XIV. das Bekenntnis zu den Gründungsprinzipien der amerikanischen Republik und bietet Milliarden von Menschen einen alternativen Ansatz.

Am Freitag um 17 Uhr wird Helga Zepp-LaRouche einen Runden Tisch internationaler Denker einberufen, um die Einwanderungskrise aus der Perspektive der päpstlichen Enzyklika „Magnifica Humanitas“ zu erörtern. Schalten Sie ein.


Inhalt

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

  • Eine weitere ruhige Nacht im Irankrieg
  • Will Selenskyj sich dem US-Krieg gegen den Iran anschließen?
  • Araghtschi ruft wegen des ukrainischen Angriffs auf ein iranisches Schiff Kaja Kallas an
  • Warum die geplante militärische Fusion zwischen den USA und Israel so außergewöhnlich ist
  • Kasachstans Präsident schlägt vor, den Ukraine-Konflikt einzufrieren

NEUES PARADIGMA

  • Papst Leo ruft erneut zum Dialog im Heiligen Land auf

ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM

  • Internationaler Strafgerichtshof setzt seinen Chefankläger ab
  • Lula warnt: US-Zölle gegen Brasilien sind ein „strategischer Fehler“

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