Aggression und Brutalität machen ein Land weder reich noch sicher

Aggression und Brutalität machen ein Land weder reich noch sicher
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif kündigte am Montag an, dass ein „Friedensabkommen“ zwischen der Islamischen Republik Iran und den Vereinigten Staaten erzielt wurde. Bildnachweis: Tasnim News Agency

Je schneller sich diese Erkenntnis durchsetzt, desto besser für das Land und für die Welt.

US-Präsident Trump hatte sich offenbar den Abschluss eines Friedensabkommens mit dem Iran zu seinem 80. Geburtstag am 14. Juni dringend gewünscht und es auf Sozialen Medien praktisch schon angekündigt. Am späten Sonntagabend bestätigten pakistanische und iranische Vertreter, ein Abkommen sei sehr nahe. Trump hatte sich selbst in eine Falle manövriert. Seine ständigen Behauptungen über ein „zum Greifen nahes Friedensabkommen“ konnten den Iran mehr als 100 Tage lang nicht umstimmen, weil der Iran angesichts eines existenziellen Angriffskrieges großen Wert auf seine Souveränität legt. Trump flehte Israel um einen Waffenstillstand mit dem Libanon an, aber ohne Erfolg, weil er in „Bibi“ Netanjahu einen mehr als ebenbürtigen Gegner in Sachen militärischer Brutalität fand.

Am Sonntag bombardierte Netanjahu erneut Beirut, um Trumps „Geburtstagsdeal“ mit dem Iran zu verhindern. Israels rechtsextreme Minister verteidigten das als notwendige automatische Antwort auf drei Drohnen, die von der Hisbollah auf Nordisrael abgefeuert worden seien, obwohl der Blog der Times of Israel einräumte, dass Israel auf mehrere frühere derartige Drohnenangriffe, die keine Zivilisten trafen, nicht reagiert hatte.

Trumps „Regierung der Milliardäre“ plündert Entwicklungsländer, indem sie Rohstoffe brutal beschlagnahmt; sie beutet ihre eigenen Verbündeten aus, indem sie ihnen in einer selbst verursachten Energiekrise überteuertes Öl und Gas verkauft; und nun richtet sie ihre „Operation Economic Fury“ gegen den größten Verbündeten, Indien. Doch nichts davon hat zu einer wirtschaftlichen Wiederbelebung der USA geführt. Im Gegenteil, es kostet die amerikanischen Verbraucher durch Inflation, hohe Zinsen, Schulden und Kriegsausgaben mehr als die unrechtmäßig erworbenen Gewinne. Die Inflationszahlen für Mai stiegen auf 4,2 Prozent bei der Verbraucherpreisinflation und auf 6,3 Prozent bei der Erzeugerpreisinflation.

Dies hat Trump auch seine Glaubwürdigkeit gekostet, weil er alle seine Wahlversprechen an seine Unterstützer gebrochen hat. Viele seiner ehemals stärksten prominenten Unterstützer, wie Marjorie Taylor Greene oder Joe Rogan, erkennen dieses Versagen.

Es ist wieder Zeit für das wahre Amerika! Am 4. Juli feiern die Vereinigten Staaten den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung vom Britischen Empire. Diese Unabhängigkeitserklärung bleibt ein Meisterwerk. Es gibt Initiativen, sie an oder um diesen Tag herum an öffentlichen Orten überall in den USA vorzulesen. Papst Leo, der erste amerikanische Papst, hat sie schon öffentlich vor den Absolventen seiner eigenen Alma Mater in Villanova verlesen:

„Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass zu diesen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; dass Regierungen unter den Menschen eingerichtet werden, um diese Rechte zu sichern, und ihre gerechte Macht aus der Zustimmung der Regierten ableiten…“

Die unabhängige Präsidentschaftskandidatin Diane Sare veranstaltet dazu am 5. Juli in Philadelphia ein Treffen. an dem man auch per Zoom teilnehmen kann. (America 250: A Rededication)


Inhalt

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

  • Postol: Israel ist die größte nukleare Bedrohung im Nahen Osten
  • Trump unter Druck für ein Abkommen mit dem Iran
  • Koreanische Öffentlichkeit verhindert militärische Zusammenarbeit mit Japan
  • Deutsche Europaparlamentarier führen Gespräche in Moskau

ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM

  • EZB hebt Zinssätze an
  • Der Turmbau zu Babel kostet eine Menge Zinsen
  • US-Kongress lehnt Verlängerung des FISA-Überwachungsgesetzes ab
  • Der in Gaza inhaftierte Dr. Safiya klagt vor dem Obersten Gerichtshof Israels auf Freilassung
  • Auseinandersetzung um amerikanisch-israelische Militärintegration geht weiter

NEUES PARADIGMA

  • Übereinstimmung der Enzyklika des Papstes mit einem Vorschlag Chinas

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