Reagiert das Universum auf Terror und Einschüchterung?

Reagiert das Universum auf Terror und Einschüchterung?
Diane Sare gab heute Abend, am 10. Januar, ihre Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt. Bildnachweis: Sare für das Präsidentenamt

Die renommierte Londoner Tageszeitung „Financial Times“ (FT) fasste die Lage der Welt zehn Tage nach Neujahr mit folgender Schlagzeile zusammen: „Trump nimmt es in einer Woche voller Terror und Einschüchterung mit der Welt auf.“

Der Artikel begann mit einer Bestandsaufnahme: „Der schießwütige, expansionistische Trump startete eine Militäroperation, um den starken Mann Venezuelas, Nicolás Maduro, zu fassen, und schwor, das Land auf absehbare Zeit zu regieren. Während er neue Drohungen aussprach, Grönland von Dänemark, einem NATO-Verbündeten, zu übernehmen, warnte er, dass Kuba und Kolumbien als Nächstes im Visier der USA stehen könnten.“ Nachdem „die USA ihre Bemühungen um eine vollständige Seeblockade“ gegen Venezuela „verdoppelt hatten“, verfolgte die US-Küstenwache „einen russischen Öltanker über den Nordatlantik“ und enterte ihn später gewaltsam. Die FT erinnerte die Leserschaft daran, dass Trump nur wenige Tage zuvor gegenüber der New York Times erklärt hatte, dass nur „meine eigene Moral [und] mein eigener Verstand“ ihn aufhalten könnten. „Ich brauche kein Völkerrecht.“

Dann kam die FT zum zentralen Punkt: „Auf Truth Social kündigte er beiläufig an, dass er vom Kongress eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 50 Prozent bis 2027 fordern werde. Dies würde einen enormen Anstieg von einer Billion auf eineinhalb Billionen Dollar bedeuten.“

Wir möchten daran erinnern, dass der aktuelle US-Verteidigungshaushalt von einer Billion Dollar – der zu einem Großteil von der Wall Street und der City of London über ihre kontrollierten Zwischenhändler wie Lockheed Martin, Raytheon und Northrop Grumman abgeschöpft wird – etwa 14 Prozent des gesamten Bundeshaushalts von sieben Billionen Dollar für das Jahr 2025 ausmacht. Die aktuellen Zinszahlungen für die 38 Billionen Dollar (und steigend) Schulden der Bundesregierung belaufen sich auf weitere 1 Billion Dollar (d. h. weitere 14 Prozent,, von denen mindestens die Hälfte ebenfalls an westliche Banken geht.

Wenn Trumps neuer Verteidigungshaushalt durchkommt, wird dieser mehr als 20 Prozent des Staatshaushalts verschlingen.

Das ist Schacht‘sche Wirtschaftspolitik – benannt nach den Maßnahmen, die Hitlers Zentralbanker Hjalmar Schacht umsetzte –, mit der er durch eine monumentale militärische Aufrüstung genozidale Plünderungen durch Krieg durchsetzen und so eine bankrotte, spekulative Finanzblase aufrechterhalten wollte.

In Verbindung mit den eskalierenden Bestrebungen, einen Atomkrieg gegen Russland zu beginnen, lässt sich das, was wir heute erleben, am besten als eine Politik von Terror und Einschüchterung beschreiben – die Anwendung von purem Terror und roher Gewalt, um den Willen eines zusammenbrechenden Imperiums durchzusetzen.

Doch lässt sich das reale physische, wirtschaftliche und politische Universum durch Terror und Einschüchterung unterdrücken? Glücklicherweise nicht.

Die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung hat nicht vor, weiterhin als Vasallen des Dollars der Wall Street zu fungieren. Sie sind entschlossen, die Armut zu beenden und jedem Land den Zugang zu Hightech-Entwicklungen zu ermöglichen. Sie suchen nach Wegen, eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen, nicht nur für die reichen oder mächtigen.

Vor allem richten sie ihren Blick auf die Vereinigten Staaten in der Hoffnung, dass sich dort eine Führung herausbildet, die den Drang zum Krieg stoppt, die Souveränität anderer Nationen respektiert und zu den Gründungsprinzipien zurückkehrt: mit anderen souveränen Nationen zusammenzuarbeiten, um Fortschritt für alle zu erreichen.

Auf einer Wahlveranstaltng gestern, am 10. Januar in New York City, kündigte Diane Sare ihre Kandidatur für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten an. Als Sare ihre Rede beendete, sandte eine politische Führungspersönlichkeit aus Venezuela – einem Land, das am 3. Januar von den Vereinigten Staaten militärisch angegriffen und dessen Präsident gewaltsam entführt wurde – eine Eilnachricht an diesen Nachrichtendienst: „Herzlichen Glückwunsch! Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich für Diane Sare stimmen.“

Hinter dieser einfachen Aussage verbirgt sich der tiefere Grund, warum eine Politik der Einschüchterung und des Angsteinflößens überwunden werden kann. Sie zeigt, dass es keinen Grund gibt, warum die Vereinigten Staaten von den Völkern und Nationen auf der ganzen Welt gefürchtet und als gefährlicher Feind angesehen werden sollten. Es gibt vielmehr allen Grund, dass die USA wieder zu einer Quelle der Hoffnung und einer Führungsmacht im Sinne der gesamten Menschheit werden. Das war das Versprechen von Lyndon LaRouche – und heute ist es das Versprechen der Sare-Kampagne.


Inhalt

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

  • Westliche Medien registrieren Russlands Oreschnik-Angriff auf Lwow
  • Dmitrijew erinnert Kallas daran, dass es keine Verteidigung gegen Oreschnik gibt
  • Ukraine beantragt Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates als Reaktion auf Oreschnik-Angriff
  • Kiewer Bürgermeister fordert Einwohner zur vorübergehenden Evakuierung der Stadt auf
  • Britischer Verteidigungsminister Healey fordert Entführung Putins

NEUES PARADIGMA

  • Wang Yi beginnt Afrikareise mit Veranstaltung in der Zentrale der Afrikanischen Union in Äthiopien
  • Papst prangert den Westen als orwellschen Staat an

ZUSAMMENBRUCH DES IMPERIALEN SYSTEMS

  • Iranische Führung macht ausländische „Feinde“ des Iran für Unruhen verantwortlich
  • Internationale Petition zur Freilassung von Jacques Baud
  • Die Kontrolle über das venezolanische Öl könnte für die USA kostspielig werden
  • Trump trifft sich mit Ölmanagern

USA UND KANADA

  • Mehr als 1.000 Protestveranstaltungen gegen ICE finden in den USA statt

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