Dem Wahnsinn in Washington entgegenwirken

Dem Wahnsinn in Washington entgegenwirken
Die „Diane Weapon“, Diane Sare, die gerade ihre unabhängige Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten angekündigt hat. Bildnachweis: EIRNS/Stuart Lewis

Eine schwindelerregende Woche ist zu Ende gegangen. Vor drei Tagen übergab Russland den Vereinigten Staaten Teile einer abgeschossenen ukrainischen Drohne, die beweisen, dass sie darauf programmiert war, am frühen Morgen des 29. Dezember den Gebäudekomplex der Residenz von Präsident Wladimir Putin in Nowgorod zu treffen. Dahinter steckte die Hoffnung, dass Präsident Trump nach einer solchen kalten Dusche der Realität darüber nachdenkt, wer ihn belügt und wer nicht.

Vom 29. Dezember bis zum 1. Januar verbreiteten die westlichen Medien, Moskau hätte die ganze Geschichte einfach erfunden, es gebe keine Beweise, niemand könne das glauben. Dann verloren sie das Interesse. Es gab keine Aufforderungen an die US-Geheimdienste, die Beweise zu prüfen, keine Rücknahme unbegründeter Behauptungen und schon gar keine Entschuldigung.

Erinnern wir uns: Am 28. und 29. Dezember hatte Trump dem amtierenden Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj erklärt, er werde nicht darum herumkommen, den Donbass aufzugeben – Regionen, die 2022 mit überwältigender Mehrheit für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hatten und in denen die russische Armee unaufhaltsam vorrückt. Warum meinte Selenskyj zu dem Zeitpunkt, das Friedensabkommen ablehnen zu können? Es muss einen Zusammenhang mit dem Abschuss dieser 91 Drohnen auf Putins Residenz geben.

Am 29. Dezember telefonierte Trump mit Putin und äußerte sich wütend über den Drohnenangriff. Später an dem Tag, als er von den Medien unter Druck gesetzt wurde und Selenskyj den Angriff ausdrücklich dementiert hatte, räumte Trump ein, eine solche Verschwörungstheorie sei möglich, bekundete jedoch sein Vertrauen in das, was Putin ihm gesagt hatte. Am 31. Dezember berichtete dann das Wall Street Journal, die CIA habe Trump darüber informiert, dass es den Drohnenangriff auf Putins Residenz nie gegeben habe. Die CIA verweigerte allerdings eine Bestätigung dieser Darstellung.

Aber am Donnerstagnachmittag, am 1. Januar, wurden in Moskau einem US-Militärattaché die physischen Beweise übergeben. Was würde die verräterische Fraktion in den US-Geheimdiensten, deren Lüge damit aufgedeckt war, nun tun?

Die fertigen Pläne, Venezuela anzugreifen und Präsident Nicolás Maduro zu entführen, wurden aktiviert, und 36-48 Stunden später sind die USA im „Teddy-Roosevelt-Modus“, mit der unverfrorenen Plünderung von „Kolonien“, die sich nicht freiwillig unterwerfen, während man sich arrogant auf die Brust trommelt wie die Affen.

Kriegsminister Pete Hegseth erklärte am 3. Januar, das sei ein viel besserer Regimewechsel als der im Irak 2003, denn Trump habe „das Drehbuch umgedreht“ und einen Regimewechsel mit einem Geschäftsmodell entworfen, das Profit abwirft. Das war nicht bildlich gemeint, sondern eine unentschuldbare Begeisterung für Plünderung wie bei Piraten.

Es ist das traurige Markenzeichen des Bankrotts der politischen Diskussion und der sogenannten „Führung“ im Westen, dass nackte Habgier und die Gier nach Aufrechterhaltung der eigenen Fantasiewelt zum dominierenden Kern der westlichen Kultur geworden ist – der Eiter des Untergangs der Kultur.

Die meisten westlichen Regierungen und Politiker verstehen nichts vom wahren Maß für das „Gemeinwohl“, wie Krediten einer Nationalbank für wissenschaftlichen Fortschritt mit reichlicher, sauberer Energie (Kernkraft, Fusion etc.), für öffentliche Gesundheit (wie moderne Abwasser- und Abfallsysteme), für effizienten Personen- und Gütertransport (Hochgeschwindigkeitszüge, Beringstraßen-Tunnel usw.) und nicht zuletzt für kluge, motivierte Bürger der Zukunft. Auf das perverse Spiel mit Finanzderivaten folgt jetzt die mindestens genauso perverse Zauberwelt der Kryptowährungen.

Nachdem Trump einmal veranlasst werden konnte, zu versuchen, Probleme mit Methoden der Selbstjustiz zu „lösen“, ist die Hölle losgebrochen: Überall tauchen Forderungen auf, auch auf Kuba mit Gewalt die Regierung zu stürzen und seinen Willen durchzusetzen, im Iran, in Russland, in China… Wie in einem Rambo-Film.

Am Montag, dem 5. Januar 2026, wird der UN-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung zu Venezuela abhalten und hoffentlich vielen Amerikanern die Augen öffnen. Die Welt blickt entsetzt auf die Entführung eines Staatsoberhauptes am 3. Januar, bei der offenbar Dutzende seiner Sicherheitskräfte getötet wurden. Präsident Trump wird jetzt als eine Art „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ angesehen. Amerikas Präsident ist in großen Schwierigkeiten.

Der ehemalige mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador mahnte Trump: „Verfallen Sie nicht in Selbstzufriedenheit und hören Sie nicht auf die Sirenengesänge. Sagen Sie den Falken, sie sollen zur Hölle fahren; Sie haben die Fähigkeit, mit praktischem Urteilsvermögen zu handeln. Vergessen Sie nicht, dass der flüchtige Sieg von heute die krachende Niederlage von morgen sein kann.“

Der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, hat berichtet, er habe gestern mit Trump telefoniert, um seine Ablehnung des Abenteuers in Venezuela zu äußern. Eine solche direkte Diplomatie ist wichtig und notwendig.

Unsere beste Waffe ist jedoch die gerade erklärte unabhängige Präsidentschaftskandidatur von Diane Sare (https://www.dianesare.net/i_declare_my_candidacy_for_president) von der LaRouche-Bewegung. Intelligente, überzeugende und prägnante Führungsqualitäten sind das, was Präsident Trump jetzt besonders dringend braucht (und er hat viel mehr Feinde als wahre Freunde).

Diane Sare wird ein Beispiel für wahre Führung setzen, als jemand, der weiß, was das „Gemeinwohl“ wirklich ist, und wird die Menschen niemals verkaufen. So kann und muss die amerikanische Republik zum 250. Jahrestag ihrer Gründung wieder zu ihren besten Traditionen zurückfinden.


Inhalt

LAROUCHE-BEWEGUNG

  • Helga Zepp-LaRouche bei CCTV: US-Aktionen in Venezuela können den gesamten Kontinent in Aufruhr versetzen

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

  • Werden die USA versuchen, Venezuela mit Bodentruppen zu regieren?
  • Trump: „Regimewechsel“ im Irak falsch, in Venezuela richtig
  • Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zu Venezuela und dem Zusammenbruch des Völkerrechts
  • Oberkommando der venezolanischen Streitkräfte verteidigt verfassungsmäßigen Präsidenten Maduro
  • Ex-Präsidenten Kirchner und López Obrador zu Trump: Folgen Sie den USA von Lincoln, nicht von Teddy Roosevelt
  • Heuchlerische EU-Führer rechtfertigen Aggression gegen Venezuela
  • US-Kriegsminister: Wenn ein Regimewechsel profitabel ist, ist er legal
  • Taylor Greene verurteilt Trumps Invasion scharf
  • Sanktionen und Währungskrieg sollen einen Regimewechsel im Iran erzwingen
  • Russland untersucht Drohnenfragmente nach Angriff auf Zivilisten in Cherson

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