Ein entscheidender Moment, um ein neues Paradigma zu verwirklichen
„Dies ist ein sehr kostbarer Moment in der Geschichte, den man nicht verpassen darf“, schreibt die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in einem offenen Brief vom 17. Mai, der an die Regierungen der Vereinten Nationen gerichtet ist, aber auch zum Handeln aller Völker der Welt aufruft. (Der Text wird demnächst auch in deutscher Übersetzung vorliegen.)
In etwas mehr als einer Woche veranstaltet der UN-Sicherheitsrat unter dem rotierenden Vorsitz Chinas am 26. Mai eine Sondersitzung für Vertreter aller UN-Mitgliedsländer zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des auf die UN ausgerichteten internationalen Systems“. Zepp-LaRouche fordert das Gremium eindringlich auf, einen integrierten Vorschlag für einen dauerhaften Frieden in Südwestasien aufzugreifen: eine Kombination aus dem Entwurf des ehemaligen türkischen Premierministers Ahmet Davutoğlu für einen „umfassenden regionalen Rahmen“ für Frieden und Zepp-LaRouches „Erweitertem Oasenplan“ für die realwirtschaftliche Entwicklung aller Länder der Region – und danach der ganzen Welt. Dieser Ansatz wurde auf dem EIR-Krisenforum „Der Iran-Krieg und der ‚kontrollierte Zerfall‘ der Weltwirtschaft“ am 15. Mai diskutiert und angenommen. In seiner Rede dort unterstützte Professor Davutoğlu Zepp-LaRouches Ansatz mit Nachdruck: „Ich stimme voll und ganz zu. Der beste Weg zum Frieden ist wirtschaftliche Interdependenz. Es gibt keinen anderen Weg. Man kann Friedenspläne unterzeichnen, man kann viele Erklärungen abgeben, aber der beste Weg zum Frieden ist wirtschaftliche Interdependenz. Wo wirtschaftliche Interdependenz herrscht, wird niemand einen Krieg anfangen. Wirtschaftliche Interdependenz bedeutet also Entwicklung.“
Zepp-LaRouche schreibt: „Die Welt ist an einem historischen Scheideweg, an dem die Menschheit wählen kann, einen von zwei ganz unterschiedlichen Wegen einzuschlagen. Der unprovozierte Angriffskrieg gegen den Iran und seine Folgen haben den Nahen Osten in eine Sackgasse geführt und drohen mit einer potenziell fatalen Eskalation hin zu einer globalen Wirtschaftskrise oder sogar einem globalen Atomkrieg. Gleichzeitig haben die Treffen zwischen Präsident Xi Jinping und Präsident Donald Trump in Peking die Tür zu einer neuen Ebene der Zusammenarbeit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt geöffnet und damit die Chance geschaffen, eine ganz andere Politik umzusetzen als die, die die heutige Krise verursacht hat.“
Große historische Veränderungen brauchen keine lange Zeit! Sie erfordern entschlossenes, konzertiertes Handeln rund um Lösungskonzepte in den „kostbaren Momenten der Geschichte“, in denen eine grundlegende Wende möglich ist. Helfen Sie, in dieser Woche Zepp-LaRouches offenen Brief zu verbreiten und entsprechend zu mobilisieren.
Inhalt
NEUES PARADIGMA
- Russland fordert erneut eine BRICS-Investitionsplattform für den Globalen Süden
- Chinas Handelsministerium analysiert Trumps Besuch
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Iranischer Präsident dankt dem Papst für seine Haltung gegen den Krieg
- Wird Trump die Bombardierung des Iran wieder aufnehmen?
- Ukraine feuert an einem Tag mehr als 1.000 Drohnen auf Russland ab
- Ex-CIA-Chef Panetta: Iran hält uns eine Pistole an den Kopf
- USA, China und Iran zur Lage um die Straße von Hormus
USA UND KANADA
- Hegseths Ministerium vertuscht systematisch Kriegsverbrechen
- Tulsi Gabbard leitet Untersuchung zu US-Biolabors in der Ukraine und anderswo ein
ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM
- Angst vor einem „anhaltenden Inflationsschock“ erfasst die Finanzmärkte
- Merz mit Kritik am „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“
- WHO erklärt Ebola-Epidemie im Kongo und in Uganda