Die LaRouche-Doktrin umsetzen, bevor es zu spät ist
„Die politische Grundlage für einen dauerhaften Frieden muß sein: a) die bedingungslose Souveränität jedes einzelnen Nationalstaates und b) die Zusammenarbeit zwischen souveränen Nationalstaaten mit dem Ziel, unbegrenzte Möglichkeiten zur Teilhabe an den Vorteilen des technologischen Fortschritts zum gegenseitigen Nutzen aller zu fördern.
Das wichtigste Merkmal der gegenwärtigen Umsetzung einer solchen Politik des dauerhaften Friedens ist eine tiefgreifende Veränderung der monetären, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den dominierenden Mächten und den relativ untergeordneten Nationen, die oft als ‚Entwicklungsländer‘ bezeichnet werden. Solange die Ungerechtigkeiten, die als Folge des modernen Kolonialismus fortbestehen, nicht schrittweise beseitigt werden, kann es keinen dauerhaften Frieden auf diesem Planeten geben.
Soweit die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion anerkennen, dass der Fortschritt der Arbeitsproduktivkräfte auf dem gesamten Planeten im vitalen strategischen Interesse beider liegt, sind die beiden Mächte in diesem Maße und auf diese Weise durch ein gemeinsames Interesse verbunden. Dies ist der Kern der politischen und wirtschaftlichen Praxis, die für die Förderung eines dauerhaften Friedens zwischen diesen beiden Mächten unerlässlich ist.“
Das schrieb Lyndon LaRouche am 30. März 1984 in einem Dokument mit dem Titel: „Die LaRouche-Doktrin: Entwurf eines Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der UdSSR“.
Wenn die LaRouche-Doktrin in den letzten vier Jahrzehnten umgesetzt worden wäre, sähe die Welt heute anders aus. Stattdessen dominiert in den ersten Tagen des Jahres 2026 die genau entgegengesetzte Politik in der westlichen Welt in ihren Beziehungen zu Russland und dem globalen Süden. Am 29. Dezember 2025 starteten die von der NATO unterstützten Streitkräfte in Kiew einen massiven Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Region Nowgorod, mit dem Ziel, ein Attentat auf Präsident Putin zu verüben. Die russischen Militärbehörden haben den Vereinigten Staaten die Flugschreiber dieser Drohnen übergeben, die sowohl das Ziel als auch die Absicht beweisen.
Der Drohnenangriff war weit mehr als ein Versuch, die laufenden Friedensgespräche zwischen Putin und Trump über die Ukraine zu stören, wie einige Analysten behaupten. Es war ein offener Versuch, Russlands nukleare „rote Linie“” zu überschreiten, einen „Enthauptungsschlag“ zu starten, der Russland nach ihrem Szenario dazu zwingen würde, mit einem taktischen Nuklearangriff auf den Westen zu reagieren, der in Wirklichkeit aber schnell zu einem vollständigen Atomkrieg eskalieren würde.
Dann, am 3. Januar 2026, startete die Trump-Administration einen militärischen Angriff auf Venezuela, entführte den Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau und brachte sie nach New York, um sie wegen Drogenhandels anzuklagen. Präsident Trump äußerte sich in seinen Kommentaren gegenüber den Medien ganz offen: Die USA beabsichtigen, Venezuela auf unbestimmte Zeit direkt zu regieren; die USA werden die Ölreserven Venezuelas (die größten der Welt) beschlagnahmen und Schadenersatzzahlungen für die Verstaatlichung der Ölanlagen im Jahr 1976 erzwingen; dasselbe drohte er anderen Ländern an, wenn die Forderungen der USA nicht vollständig erfüllt würden.
Trump beschwerte sich darüber, Venezuela habe „ausländische Gegner“ der USA beherbergt – sowohl China als auch Russland haben umfangreiche Wirtschaftsabkommen mit Venezuela – und solche Gegner würden von nun an gewaltsam aus „unserer Heimatregion“ ausgeschlossen, wie es in der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA vom 4. Dezember 2025 verkündet wurde.
„Das ist ein völliger Zusammenbruch der internationalen Ordnung, jeder Form von Legitimität,“ erklärte Helga Zepp-LaRouche heute. Dies bedeute, dass das Gesetz des Dschungels jetzt überall auf der Welt angewendet werde. Das grauenhafte Vorgehen gegen Venezuela müsse im Zusammenhang mit den anderen Krisensituationen auf der Welt analysiert werden: den von der NATO geführten Angriffen auf Russland, dem Völkermord in Gaza, dem Angriff auf die Meinungsfreiheit, wie im Fall Jacques Baud, und der völligen Gesetzlosigkeit, die in den internationalen Beziehungen Einzug gehalten haben. Nur so werde das wahre Bild deutlich.
Die Venezuela-Behandlung könne nun jeden treffen, warnte sie – jede Regierung oder Gruppe, die nicht mit der City of London und der Wall Street kooperieren wolle. Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Kuba, der Iran und andere könnten unmittelbare Ziele sein, während China und Russland das ultimative Ziel seien.
Dieser Wahnsinn muss aufhören – solange es noch möglich ist. Zepp-LaRouche hat zu einer internationalen Mobilisierung aufgerufen, um den aktuellen Plan der USA zu stoppen, im Laufe des Jahres 2026 nuklearfähige Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden zu stationieren – eine Provokation, die Russland wiederholt als eine inakzeptable Senkung der Schwelle zum Atomkrieg angeprangert hat. Und in den USA muss in den ersten Monaten des Jahres 2026 – dem 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit – wieder die Vernunft einkehren. Dazu gehört vor allem eine erneute Wahlkampagne der LaRouche-Bewegung und die heutige Ankündigung von Diane Sare: „Werden die Vereinigten Staaten ihr 250. Jahr überleben? Warum ich jetzt meine Kandidatur für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erkläre“.
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Trump greift Venezuela an und entführt seinen Präsidenten
- China und Russland verurteilen den Angriff der USA auf Venezuela und das Völkerrecht
- Brasilien und Mexiko prangern „inakzeptable“ US-Intervention an
- Ramotar prangert „Kanonenboot-Diplomatie“ an und fragt: „Wer ist der Nächste?“
- Reaktionen des US-Kongresses auf die Entführung von Maduro
ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM
- Selenskijs neueste Regierungsumbildung: Werden nur die Deckstühle umgestellt?
- Wachsende Drohungen gegen den Iran
- Arme werden unter Labour-Premier Starmer ärmer