Die amerikanische Mehrheit und die globale Mehrheit

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Die amerikanische Mehrheit und die globale Mehrheit
Welche Kabinettsmitglieder sind auf dem Weg nach draußen? Die Midterms schütteln das Weiße Haus und die gesamten Vereinigten Staaten. Quelle: Offizielles Foto des Weißen Hauses von Molly Riley

Die US-Zwischenwahlen vom Dienstag wirken weiter nach, wobei die Folgen weit über die Grenzen der USA hinausreichen. Schuldzuweisungen und Ausflüchte sind derzeit im Weißen Haus unter Trump und in der Republikanischen Partei an der Tagesordnung, was durch die Äußerungen von Vizepräsident J. D. Vance auf X besonders deutlich wird. Mittlerweile häufen sich die Gerüchte, dass mehrere Kabinettsmitglieder zurücktreten könnten oder zum Rücktritt gezwungen werden, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Rubio. Es wäre keine Überraschung, wenn Trump damit beginnen würde, ehemalige Verbündete zu opfern, um seine eigenen Versäumnisse zu vertuschen.

Die Demokratische Partei hat es unterdessen nicht gerade leicht auf ihrem Weg zur Mehrheit im nächsten Jahr. Eine Reihe demokratischer Politiker – darunter auch neu Gewählte – stellt in Frage, ob die derzeitige Parteiführung unter Hakeem Jeffries und Chuck Schumer der Aufgabe gewachsen ist. „Niemand sollte sich auf eine bestimmte Person als nächsten demokratischen Parteivorsitzenden festlegen“, sagte Senator Chris Van Hollen am 4. November. Es dürften heftige Auseinandersetzungen über die Zukunft der Partei und ihrer Vertreter folgen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare reagierte indes auf die Entwicklungen in den USA mit einer ganz anderen Botschaft. In einer neuen Erklärung vom 5. November prangert Sare den Unsinn der sogenannten politischen Experten an, die versuchen, die Wahlergebnisse als reine Parteipolitik darzustellen. „Die Wahl war eine Ablehnung der destruktiven Politik, die von der satanischen Epstein-Klasse diktiert und von der jeweils regierenden Partei umgesetzt wurde“, schreibt sie. Sare wendet sich dann direkt an das amerikanische Volk: „Es ist nun an der Zeit, sich über das Lumpenpack zu erheben und nach Prinzipien zu handeln.

Wenn wir erklären, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, gilt dies nicht nur für diejenigen, die innerhalb unserer Grenzen geboren wurden oder die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen. Daher muss die Bewegung, die sich innerhalb der Vereinigten Staaten herausbildet und beide großen politischen Parteien ablehnt, zu einem neuen Verständnis vom Wesen der Menschheit und daraus abgeleitet vom Wesen der Beziehungen zwischen souveränen Nationalstaaten heranwachsen. Was die Amerikaner wollen, ist keine neue Partei; wir wollen eine neue Ausrichtung für unsere Nation insgesamt und eine Beziehung unserer Nation zu anderen Nationen, die auf Gleichheit und Vertrauen beruht.“

Sare fährt fort: „Es ist an der Zeit, unsere Ziele höher zu stecken. Es gibt kein Problem, mit dem das amerikanische Volk konfrontiert ist, das nicht eine Veränderung unserer Beziehung zum Rest der Welt erfordert. Wenn wir darauf bestehen, die globale Hegemonialmacht zu sein (was wir nicht sind, falls Sie es nicht bemerkt haben), werden wir lediglich als Werkzeug für genau jene Eliten der Epstein-Klasse dienen, die wir gerade abgewählt haben. Wenn wir in unserem wirtschaftlich und kulturell bankrotten Zustand versuchen, dem Rest der Welt unsere Macht aufzuzwingen, wird uns in naher Zukunft das Armageddon bevorstehen.“

Die amerikanische Mehrheit, die am Dienstag ihre Stimme erhoben hat, muss ihren Blick weiten, die Bestrebungen der globalen Mehrheit anerkennen und das koloniale Erbe von „Macht geht vor Recht“ ablehnen. Sare verweist dabei auf die „Fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz“, die ihren Ursprung im chinesisch-indischen Abkommen von 1954 haben und auf der Bandung-Konferenz der Bewegung der blockfreien Staaten im Jahr 1955 weiter ausgearbeitet wurden. Diese lauten: Gegenseitige Achtung der territorialen Integrität und Souveränität des jeweils anderen; gegenseitige Nichtangriffspflicht; gegenseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen; Gleichheit und gegenseitiger Nutzen; sowie friedliche Koexistenz.

Sare schlägt vor, diesen Grundsätzen noch Lyndon LaRouches realwirtschaftliches Prinzip zur notwendigen Steigerung der potenziellen relativen Bevölkerungsdichte des gesamten Planeten hinzuzufügen: „Entweder wir wachsen in Harmonie, oder wir brechen zusammen. Es gibt keine andere Option.“

Dies ist die Botschaft, die Diane Sare an die wachsende Bewegung unabhängiger Kandidaten und Wähler in den gesamten Vereinigten Staaten richtet – als eine Art Plattform, um auf dem enormen Potenzial aufzubauen, das sich in den USA bereits entwickelt hat.

Diese Erklärung sollte weltweit verbreitet werden, und nehmen Sie heute an der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition teil, um diese Dynamik weiter voranzutreiben.


Inhalt

USA

  • Vance macht den Iran-Krieg für die Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen verantwortlich
  • Wird Trump Hegseth opfern?
  • Trump trifft sich mit Putins Sonderbeauftragten Dmitrijew

NEUES PARADIGMA

  • TASS veröffentlicht Interview mit der unabhängigen US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare nach der Wahl
  • Peskow: Tagesordnung für das trilaterale Treffen in China wird derzeit abgestimmt
  • Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates besucht Moskau
  • Anti-Netanjahu-Parteien schließen sich zusammen

ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM

  • Deutsche Sozialdemokratin: Partnerschaft mit dem Globalen Süden ist unverzichtbar
  • Erhebliche Kursverluste von Rheinmetall an der Börse
  • Bankenzusammenbruch in Paraguay zwingt Präsident Santiago Peña zum Rücktritt

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