Der Iran und die moralischen Zwerge der Epstein-Klasse
„Und selbst in unserem Schlaf fällt der Schmerz, der nicht vergessen kann, Tropfen für Tropfen auf das Herz, und in unserer eigenen Verzweiflung kommt uns die Weisheit wider Willen durch die schreckliche Gnade Gottes.“
Dieses Zitat aus Aischylos‘ „Agamemnon“ trug Robert Kennedy in der Nacht, in der Martin Luther King ermordet wurde, am 4. April 1968, auswendig vor. Kennedy war in das Ghetto von Indianapolis gereist, um vor einer Versammlung schwarzer Amerikaner zu sprechen, obwohl ihm seine Sicherheitsexperten davon abgeraten hatten. Kennedy beendete seine kurze Ansprache an die Versammlung mit den Worten: „Lasst uns dem widmen, was die Griechen vor so vielen Jahren geschrieben haben: die Wildheit des Menschen zu zähmen und das Leben in dieser Welt sanft zu gestalten. Lasst uns dem widmen und ein Gebet für unser Land und unser Volk sprechen.“
In dieser Nacht kam es in 110 amerikanischen Städten zu gewalttätigen Ausschreitungen – aber nicht in Indianapolis.
Präsident Trump zeigt, dass sich bei ihm keine „schmerzhafte Weisheit“ durch „die schreckliche Gnade Gottes“ eingestellt hat. Sein Regimewechselkrieg gegen den Iran hat eine gewaltige Spirale der Gewalt ausgelöst, weshalb nun die Zerstörung der menschlichen Zivilisation droht.
Reaktionen und Gegenreaktionen breiten sich in ganz Südwestasien aus. Der Iran schlägt nicht nur gegen israelische und amerikanische Ziele zurück, sondern auch gegen Ziele in seinen Nachbarländern am Golf, und Saudi-Arabien wiederum droht, sich an Gegenangriffen gegen den Iran zu beteiligen. Gleichzeitig sind in Pakistan, Irak und Indien Proteste gegen US-Botschaften und -Militärstützpunkte ausgebrochen, während der iranische Präsident Masud Peseschkian die Ermordung des Staatschefs Chamenei als „Kriegserklärung an die Muslime“ bezeichnete. Zu allem Überfluss hat der Iran die Straße von Hormus gesperrt, es wurden mehrere Treffer auf Öltanker in der Umgebung gemeldet, und alle großen Reedereien haben angekündigt, die Straße zu meiden.
Papst Leo sagte am Sonntag, dem 1. März, aus den Ereignissen könnte eine „Tragödie von enormem Ausmaß“ werden, und appellierte an alle Parteien, „die moralische Verantwortung zu übernehmen, die Spirale der Gewalt zu stoppen, bevor sie zu einem unüberwindbaren Abgrund wird.“
Trump und andere aus der Epstein-Klasse versprechen lauthals, alles verlaufe nach Plan, und die iranische Regierung werde innerhalb weniger Tage stürzen. Doch die Reaktion des Iran scheint stärker als erwartet, denn am 1. März wurde bekannt gegeben, dass neun Israelis und drei US-Soldaten getötet wurden, sowie viele Menschen in Irak, Kuwait, Bahrain, Katar und den Emiraten. Experten fragen, wie lange die USA und Israel einen so intensiven Konflikt, der eine große Anzahl von Abfangraketen erfordert, aufrechterhalten können, und einige sagen, die Vorräte könnten nur für 1-2 Wochen reichen.
Sollte diese arrogante und wahnsinnige Politik fortgesetzt werden, könnte das auf die eine oder andere Weise zum Ende der Welt führen, und wir brauchen dringend eine Alternative. Wie eine solche alternative Politik aussehen muss, ist Thema der Diskussionsrunde heute am 2. März ab 14 Uhr. Führende Stimmen aus aller Welt werden zusammenkommen, um einen Weg zum Überleben zu finden, in einem Moment, in dem die Welt vor der Zerstörung steht.
Wie Kennedy erkannte, kann der Weg zum Frieden niemals mit Gewalt erzwungen werden, sondern erfordert eine fast spirituelle Auseinandersetzung mit sich selbst und der Natur des Menschen. Nehmen Sie an der Online-Veranstaltung teil und bleiben Sie in dieser entscheidenden Phase der Geschichte nicht untätig.
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Zweiter Tag des Krieges gegen den Iran
- Tod von Chamenei und Neuordnung im Iran
- Straße von Hormus ist faktisch gesperrt
- US-Militär meldet drei getötete Soldaten
- Proteste gegen die USA in mehreren Ländern
- Saudi-Arabien stellt sich faktisch auf die Seite von USA und Israel
- Anonyme Beamte schildern die Vorbereitungen für den Krieg
- Internationale Reaktionen auf den Tod Chameneis
- Russischer UN-Botschafter verurteilt im Sicherheitsrat die Angriffe auf den Iran
LAROUCHE-BEWEGUNG
- Präsidentschaftskandidatin Sare: US-Kongress muss ein Ende des Krieges fordern
- EIR-Sonderbericht: Das Imperium hat keine Kleider an!
ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM
- Schließung der Straße von Hormus löst Panik in der Finanzwelt aus