Das anglo-amerikanische Imperium ist nicht mehr die globale Hegemonialmacht
6. September 2026 (EIRNS) – Vor zehn Tagen traf CIA-Direktor John Ratcliffe mit einem C-17-Transportflugzeug in Moskau ein und führte Gespräche mit seinen russischen Amtskollegen, dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes SVR Sergej Naryschkin und FSB-Direktor Alexander Bortnikow. Es gab zahlreiche Spekulationen darüber, was besprochen wurde, aber offiziell wurde nichts mitgeteilt. In den letzten Tagen reisten nun auch Präsident Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau und trafen sich mit Präsident Putin. Anschließend reisten sie nach Kiew, um sich dort mit dem amtierenden ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen.
Putin ordnete für die Region Kiew einen dreitägigen Waffenstillstand an, um den beiden eine sichere Reise zu ermöglichen.
Während die westliche Presse voller Illusionen und Lügen über einen möglichen ukrainischen Sieg ist – angeheizt durch Videobilder von Terrorangriffen auf russische zivile Ziele –, sieht die Realität vor Ort so aus, dass Russland stetig vorrückt und die Ukraine den Krieg verliert. Die ukrainische Führung weiß das und versinkt in Grabenkämpfen, bis hin zu Schießereien zwischen verfeindeten Fraktionen, die um die Profite der Korruption konkurrieren.
Putin, der die Mitwirkung der amerikanischen Streitkräfte und Geheimdienste im Krieg gegen sein Land nur zu gut kennt, dankte Präsident Trump dennoch für sein Interesse an der Beendigung des Konflikts.
Wahrscheinlich wurden Witkoff und Kushner Beweise für den bevorstehenden Sieg Russlands vorgelegt, und Berichten zufolge wurden sie darüber informiert, dass Kiew Nazi-Kriegsverbrecher verherrlicht, deren Leichname kürzlich in feierlichen Zeremonien umgebettet und geehrt wurden.
Närrische europäische Politiker reisten eilig nach Kiew, höchstwahrscheinlich, um die Verhandlungen der US-Delegation zu unterminieren und um Kiew zu drängen, weiterzukämpfen bis zum letzten Ukrainer. In den kommenden Tagen wird sich dazu noch mehr herausstellen, aber es ist unbestreitbar, dass die NATO diesen Krieg nicht gewonnen hat und Russland alle Trümpfe in der Hand hält.
Auch in Südwestasien gerät der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran in Schwierigkeiten, da keines der Ziele von Präsident Trump (oder Netanjahu) erreicht wurde und die ganze Welt weiß, dass der Iran vor dem Krieg keine Atomwaffe baute und die Straße von Hormus offen war. Je länger die Vereinigten Staaten den Iran bombardieren und mit Sanktionen belegen, desto schwieriger wird es, den Konflikt zu beenden. Darin liegt die Gefahr.
Donald Trump greift auf Gangstermethoden im Stil seines Mentors Roy Cohn zurück und hat mehrfach gedroht, die „iranische Zivilisation zu zerstören“. Das wäre nur mit Atombomben oder anderen schrecklichen Massenvernichtungswaffen möglich.
Inmitten all dessen hat Putins Berater Juri Uschakow die Möglichkeit eines Treffens der Präsidenten Trump, Putin und Xi auf dem APEC-Gipfel im November ins Spiel gebracht. Xis Besuch bei Trump in Washington ist weiterhin für den 24. September geplant, und zuletzt sprach Xi beim SCO-Gipfel in Bischkek mit Putin. Die beiden erfahrenen Staatschefs stimmen sich sicherlich eng darüber ab, wie sie Trump einen Weg bieten können, den außenpolitischen Kurs zu drehen, ohne sein Gesicht zu verlieren.
Die Herausforderung für uns alle ist, diesen Kurswechsel im „Westen“, weg von Krieg und Geopolitik hin zu Kooperation, durchzusetzen. Ein Mittel dazu ist die von Helga Zepp-LaRouche initiierte Internationale Friedenskoalition mit dem jüngsten offenen Brief an den Papst, zu dem täglich neue prominente Unterzeichner hinzukommen.
Eine weitere Front sind die Wahlen in den Vereinigten Staaten, wo die Wähler Kriegstreiber mit überwältigender Mehrheit ablehnen und auf die weisen Worte von Lyndon LaRouche hören – vertreten durch die Kandidaten Jose Vega in der Bronx in New York und Diane Sare, Präsidentschaftskandidatin für 2028. Sare wird am 8. September, Lyndon LaRouches Geburtstag, von keinem Geringeren als Jack Stockwell von K-Talk Radio in Utah interviewt werden – nur drei Tage vor dem 25. Jahrestag von LaRouches vorausschauendem Interview bei diesem Sender am Morgen der Anschläge vom 11. September 2001.
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- USA contra Iran: Eine erhebliche Eskalation
- Britische und EU-Vertreter tauchen beim Treffen der Trump-Gesandten mit Selenskyj auf
- USA und Europäer drängen auf UN-Sanktionen gegen den Iran
- Lawrow bezeichnet Berlins Reaktion auf Drohnen-Falschmeldung als „Beginn eines echten Krieges“
- Ritter und Baab entlarven Behauptungen über angebliche russische Drohne in Leipzig
ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM
- Schwere Niederlage für Merz in Sachsen-Anhalt
- Argentinischer Regierungsmitarbeiter löst diplomatischen Zwischenfall mit China aus
- Putins Berater erwähnt mögliche Gipfeltreffen im Rahmen des APEC-Gipfels
- Aspekte von Anchorage „stehen immer auf der Tagesordnung“, sagt Peskow